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Hp Hauser und sein Team kümmern sich professionell um Ihre Dächer, Lüftungen und vieles mehr.

Wir beraten Sie gerne: hphauser@mhs.ch, 052 625 22 84, Natel 079 407 22 84.

Und wir pflegen gerne die Schönheiten der Baukunst. Dazu ein paar Worte zur Einleitung:

Es ist ein alter Brauch. Drachenköpfe. Sie haben früher die Passanten vor herabtropfendem Wasser an der Hausecke geschützt. Heute leiten wir das Wasser direkt vom Dach in die Kanalisation. Die Drachenköpfe sind aber geblieben. Sie zieheren noch immer die schönsten Häuser der Stadt.

Drachenköpfe sind aber auch auf dem Land beliebt. Wir restauerieren Drachenköpfe, bilden Drachenköpfe nach und kreieren auch neue. Extra für Ihr exklusives Haus.


"Wie Phöenix aus der Asche", so entstand der erste Drache in der Spenglerei HP Hauser. Ein neuer az-Hausdrachen spuckt auf den Platz.

Spucken tut er nur, wenn's regnet, ob er auch spukt, kann niemand schlüssig beantworten: Auf jeden Fall ist er brandneu, der Drachen, welcher am Ende der Dachwasserrinne des az-Erkers am Platz den Passant/innen seine Zähne zeigt.

Rund 30 Stunden hat der Schaffhauser Spenglermeister Hanspeter Hauser im vergangenen Winter damit verbracht, dem alten, aus Eisenblech gefertigten Drachen der Liegenschaft "Zun Heiligen drei Königen" einen neuen, kupfernen folgen zu lassen. Seit letzter Woche hängt die Replik mit der langen Zunge am Erker, und wenn es regnet, lässt er das auf dem kleinen Erkerdach anfallende Regenwasser durch seinen Schlund auf die Pflastersteine am Platz prassen.

Mit der Montage des Drachen wurden zugleich die umfangreichen Renovationsarbeiten an der Fassade des Hauses "Zun Heiligen drei Königen", welche rund ein Jahr dauerten, abgeschlossen. Das Haus wurde im Jahre 1746 erbaut. Die Fassade erfuhr letzmals 1940 eine Auffrischung.

Tiefe Symbolik

Wie Denkmalpfleger Urs Ganter erklärte, steckt hinter dieser Figur eine tiefe Symbolik, welche je nach Kulturkreis eine andere Interpretation erfährt. Weit verbreitet ist der Drachen im fernen Osten, wo er als Symbol eine positive Botschaft vermittelt. Nach Europa und auch nach Schaffhausen gelangte das feuerspeiende Reptil im 18. Jahrhundert, als eine wahre Chinamode den Kontinent erfasste. Damals waren exotische, groteske und pitoreske Skurilitäten nicht nur für den Fassadenschmuck gefragt.

Die Chinoiserie fand auch ihren Niederschlag in Gebrauchsgegenständen wie zum Beispiel auf Geschirrsets. Die Symbolik wurde hierzulande jedoch anders interpretiert, der Drachen gilt eher als gefährliches Tier, vielleicht - um auf den Hausdrachen an der <<az>>-Fassade zurückzukommen - als Abschreckung vor dem Bösen. Auch für Spenglermeister Hanspeter Hauser ist der Zusammenhang zwischen den in der Stadt Schaffhausen noch ab und zu anzutreffenden Drachen und dem Aberglauben nicht von der Hand zu weisen.

200 Jahre Garantie

Hauser hatte aber in erster Linie den Plausch an dieser Arbeit, welche führ ihn eine willkommene Abwechslung zu seiner sonstigen Tätigkeit darstellte. Im Gegensatz zum alten, verrosteten Drachen, fertigte der Schaffhauser Spenglermeister den neuen nicht mehr aus Eisenblech, sondern aus Kupfer. "Wenn ihn niemand klaut, hält meine Arbeit 200 bis 300 Jahre", gibt Hauser seine inoffizielle Garantiefrist bekannt. "Da kann ich später garantiert noch lange auf einem Wölkchen sitzend zuschauen, wie der Drachen die Fassade ziert."

Anzeiger, irgendwann in diesem Jahrhundert, Schaffhausen.

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